Am Dienstag, den 16.03.2010 fand im Hellefelder Clubheim eine Pressekonferenz zur geplanten Breitensportanlage rund um den Sportplatz in Hellefeld statt. Dabei soll der aktuelle Tennenplatz in einen Naturrasenplatz umgewandelt werden und es stehen weitere Maßnahmen an, um den Verein in einen Fußball und Breitensportverein zu verwandelt. Hier die Ergebnisse der Pressekonferenz:Nachdem am 25.06.09 in der Ratssitzung dem SV statt einem Kunstrasenplatz € 30.000,00 für die Renovierung der Asche zugesagt wurden, hatten einige Vorstandsmitglieder schnell erkannt, dass Asche nicht die Zukunft des SV sein kann. Also setzte man sich schon wenige Tage später mit dem Sportamt der Stadt zusammen, um nach anderen Lösungen zu suchen. Recht bald entstand die Idee, eine Breitensportanlage mit einem Naturrasenplatz nach dem Vorbild von Freienohl, einen Multifunktionsplatz mit Kunstrasen auf einem der drei Tennisplätze ( für Tennis, Handball, Basketball etc.), ein Beachvolleyballfeld und einer Laufbahn bauen zu wollen. „ Natürlich wird auf dem Platz auch Fußball gespielt. Wir gehen aber auch davon aus, dass sich schon bald eine Abteilung für Bogenschiessen gründen wird. Eine Anlage, wie wir sie hier bauen, gibt es in Sundern bisher nicht“, so Projektleiter
Thomas Frerkes und fügte hinzu, „ außerdem wird der Naturrasen für Badminton und Speedminton zur Verfügung stehen“. „Es ist so geplant, dass jeder bei Bedarf die Breitensportanlage nutzen kann, ob für Seniorensport, Lauftreffs und was es noch alles so gibt. Wir hoffen natürlich auch auf viele neue Mitglieder“, fügte
Klaus Hermanns hinzu.
Da nicht alles auf einmal geschultert werden kann und die Zuschüsse aus der Stadtkasse nach und nach kommen, wurde das Projekt in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt.
„Im ersten Abschnitt wird der Verein kurzfristig die Asche abtragen und auf dem dann vorhandenen Unterbau den neuen Naturrasen anlegen. Neben dem Platz entsteht der Unterbau für die Laufbahn. Als Zeitfenster sind die Monate April bis September vorgesehen. Dies hängt natürlich auch vom Wetter ab. Fast drei Monate benötigt alleine der Rasen, damit er bespielt werden kann“ erklärte Roland Otte, der die technische Leitung übernommen hat.
Klaus-Martin Otte, im Arbeitskreis für die Finanzen des Projektes verantwortlich, stellte einen soliden Finanzplan vor. Die Baukosten für diesen Bauabschnitt liegen bei ca. € 195.000,00, wobei natürlich der Rückbau und der neue Platz die Hauptposten darstellen. Berücksichtigt sind auch die Pflasterarbeiten, die Wasserversorgung für die neue Beregnungsanlage, der Computer gesteuerte Rasenmäher, ein neuer Ballfangzaun, Zinsen und ein Betrag von € 10.000,00 für Unvorhergesehenes. Von der Stadt wurden dem Verein in den nächsten drei Jahren € 42.000,00 zugesagt. Neben € 35.000,00 Eigenkapital, das schon jetzt zur Verfügung stehen, sind bisher weitere 45.000,00 Spenden zugesichert. Durch die nun startende Spendenaktion, bei der der Verein Patenschaften anbietet, sind dieses Jahr weiteren € 15.000,00 eingeplant.
„ Wir bauen für den Verein und alle Einwohner der Stadt Sundern und hoffen natürlich auf breite Unterstützung. Jeder Euro zählt, ob einmalig oder verteilt auf die nächsten Jahre“, so Klaus-Martin Otte. Er geht davon aus, dass nach Steuerrückerstattung und einigen Veranstaltungen ( z.B. Oldie Rock Night mit „Noise and Voice“ am 25. April ) am Jahresende noch ca. € 40.000,00 fehlen werden, die durch einen Kredit auf 5 Jahre günstig finanziert werden.
der Pressebericht der WP